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Beginn:
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1992 begann ich (derzeit 22) mit meinem ersten Hund Wothan, einem Rottweiler- Riesenschnauzer (o. Airdale Terrier)-Mix, Hundesport. Das heißt vorerst war ich im Bereich des Turnierhundesportes tätig. Dieser Hund eignete sich aber zu mehr, so begann ich ihn, mit Hilfe vieler Sportfreunde als "Schutzhund" zu trainieren.
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Einige Zeit trainierte ich ihn in beiden Bereichen und qualifizierte mich in immer höhere Ebenen bis hin zur Deutschen Jugendmeisterschaft 1995 in Meppen bei welchem wir den 3. Platz erreichten. Während dieser Zeit fiel mir immer wieder die hohe Veranlagung der damals bei uns noch sehr selten vertretenen Malinois auf. Für mich war klar, nur so einer wird der Nächste.
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So holte ich mir meinen ersten Malinois im Herbst 1994. Doch es war nicht so einfach wie ich es mir vorgestellt hatte. Er war hochsensibel und nicht gerade mit Beutetrieb gesegnet. Dennoch bildete ich ihn bis SchH 3 und IPO III aus. Die Punkte waren zwar meist sehr gut und vorzüglich, doch war er eher ein angenehmer Hausgenosse und Begleithund statt ein Arbeitshund.
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Dies hatte zur Folge daß ich mich mehr mit der Rasse, ihren Eigenschaften und der Zucht innerhalb und später auch außerhalb beschäftigte. Seitdem begann ich Blutlinien zu studieren, sammelte alles was ich kriegen konnte und verarbeitete dies am PC. Desweiteren informierte ich mich über Veranstaltungen und Zuchtkriterien im DMC.
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1997 kam Mario zu uns auf den Platz um mit Hundesport anzufangen.
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Er besaß damals eine Dt. Schäferhündin, welche aber später leider einen Lungenriß erlitt. Auch Mario zeigte sich sehr interessiert an einem Mali. Ich kaufte mir nun eine Hündin (Farah), sie war von ihrem Wesen absolut auf mich zugeschnitten.Bevor wir nun einen neuen Rüden für Mario kauften, gab ich ihm meinen "alten" Mali-Rüden damit er diese Rasse und ihre Eigenschaften erstmal kennenlernt.
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Mit Hilfe anderer Sportfreunde und Hunde bildeten wir schließlich Mario auch zum Helfer aus. 1999 fiel dann der Wurf von Uschi Fuchs, aus welchem wir einen Rüden kaufen wollten. Wir bildeten im gleichen Jahr Farah für die Körung I aus, und bereiteten den Rüden auf den Wesenstest und Begleithundprüfung vor.
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Schließlich kamen wir mit zeitlichen Zwischenpausen noch zu 2 weiteren Hündinnen, Brenda und Amy. Brenda, bisher mit einem Wesenstest, sollten wir zur Körung vorbereiten.
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Wir danken Uschi für das große Vertrauen, welches sie in uns setzte und für die Unterstützung die sie uns in der Ausbildung gibt/gab.
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Zum heutigen Zeitpunkt konnten wir gemeinsam 3 Hunde im Wesenstest und 4 Körungen, zum Teil mit einem zweiten Helfer, innerhalb der letzten 3 Jahre ausbilden, wobei keiner durchfiel. In Zukunft wollen wir Malinois nach dem Reglement des DMC züchten und unser Ziel ist es, die Ursprünglichkeit dieser Rasse und deren Gesundheit zu erhalten, mit all ihren hervorragenden Eigenschaften.
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2001-03-01
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Der Zwingername “de L’Origine de faucon rouge”
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Übersetzt heißt es so viel wie: “aus der Familie o. mit Ursprung im Roten Falken”
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Nach intensiver Beschäftigung mit den Malilinien(auf Papier) stieß ich immer wieder auf die Beliebtheit und den hohen Erfolg der “Roten Falken”-Hunde. So entschloß ich mich einen Welpen nur aus solch einer “Mutter”-linie zu kaufen. Wie schon angemerkt, wurden es hier und da dann schließlich doch noch ein paar Hunde mehr aus dieser hervorragenden alten deutschen Linie. Für uns persönlich ist dies die erfolgreichste Nachzucht (nach den alten Löwenfelslinien). Auf das heutige Zuchtgeschehen hat die Nachzucht des Rainer Mündelein einen großen Einfluss, wenngleich Linien die direkt auf der Mutterseite “Roten Falken”-Blut führen leider relativ selten bzw. für die Klasse des Blutes etwas zu wenig sind. Wir sind sehr dankbar (!Frau Fuchs!), einige tolle Hunde dieser “Sorte” besitzen zu dürfen.
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Zuchtvorstellungen:
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Als Züchterteam (Mario+Ich) ergänzen wir uns fabelhaft. Mario ist von Kind an ein absoluter Züchterfreak was Geflügel wie Tauben, Hühner und Wassergeflügel betrifft. Er erzielte schon im Jugendalter bis zur heutigen Zeit hohe und weitaus überdurchschnittliche Erfolge. Er ist seit einiger Zeit Preisrichter, was in seinem Alter relativ selten ist. Er besitzt ein überdurchschnittliches Wissen und Erfahrung über Vererbung. Des Weiteren erkennt er sofort Vorzüge und Nachteile in allen Aspekten die Physis, Anatomie und Bewegung betreffend (und damit sind nicht nur Hühner gemeint...!).
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Da ich oft DMC-Veranstaltungen wie WP & Körungen besuche und einen Großteil der Hunde kenne bzw. selbst live gesehen habe , bleibt einem der ein oder andere sehr gut im Hirn oder man kann sich einen guten Überblick über ganze Würfe verschaffen. Einige Hunde(-Ereignisse) brennen sich förmlich bei einem ein, so sieht man öfters schon sehr interessante Hunde u. evl. was ihre Eltern ihnen mitgegeben haben. Was Linien, Zahlen & Fakten bzw. sonstiges Material über Malinois betrifft habe ich meist alles im Kopf (...auch wenn ich in anderen Angelegenheiten denke, von Alzheimer befallen zu sein). Gemeinsam versuchen wir in unseren Würfen anhand unseres Wissens eine gesundheitlich - anatomische - blutlich und wesensmäßig passende Verbindung zu erzielen.
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Wichtige Aspekte über Zuchtkriterien:
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- wir legen ein hohes Augenmerk auf die Gesundheit, nach unseren Vorstellungen sollten die Zuchtpartner auch noch im hohen Alter gesund und fit sein (ein agiler 10-jähriger mit noch vernünftigen Zähnen im Maul ist u. Umständen besser als ein agiler 4-jähriger ?!).
- in Punkto HD paaren wir keinen HD-B mit einem anderen HD-B Partner
- Ziel ist weierhin eine anatomische Verbesserung zu erzielen bzw. den Typ des Standards unterstützen, zu halten und näher zu kommen (damit ist nicht gemeint: “G”-Hündin x “V”-Rüde = wird besser, vielleicht ist es auch “G” x “G”), ....dazu muss man aber die Vorzüge und Nachteile des eigenen bzw. fremden Partners kennen, und wenn möglich wie er/sie es vererbt |
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- Ziel ist weierhin eine anatomische Verbesserung zu erzielen bzw. den Typ des Standards unterstützen, zu halten und näher zu kommen (damit ist nicht gemeint: “G”-Hündin x “V”-Rüde = wird besser, vielleicht ist es auch “G” x “G”), ....dazu muss man aber die Vorzüge und Nachteile des eigenen bzw. fremden Partners kennen, und wenn möglich wie er/sie es vererbt
- richtige blutliche Anbindung ist ebenfalls sehr wichtig (wir wollen ja schließlich keine “wilde Wiese” o. “infertile” Tiere züchten).
- Sehr oft bzw. so weit es geht, beziehen wir in allen Aspekten unserer “Beurteilung”die Geschwister/Halbgeschwister mit ein. Vor allem was Gesundheit und Anatomie betrifft, läßt sich so ein guter Überblick erzielen. |
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Ein “bißchen” Wesen gehört am Ende auch noch dazu. Bevor wir einen Rüden wählen, haben wir uns erstmal über unsere Hündin den Kopf zerbrochen, was sie wirklich für ein Wesen besitzt und wo Schwächen und Vorzüge liegen (100 Pkt. im Schutzdienst vererbt keiner, es kann am Ende also nur schlimmer werden). |
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- Wir legen viel Wert darauf, den Partner auch mal live und in Farbe erlebt zu haben, dann ist er am einfachsten und für einen selbst besser zu beurteilen. Grundsätzlich vermeiden wir Championzuchten. Es verengt den Genpool mehr oder weniger stark, was dann für zukünftige Probleme in der Wahl der Zuchtpartners bei Nachzuchten sorgen könnte. |
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In einer Körung kann dies leider nur unzureichend ermittelt werden, da die Bewertung eine grobe Momentanbeurteilung darstellt; dies ist nicht kritisierend gemeint, es stellt lediglich eine zusätzliche Anforderung an den guten Züchter, über den “Kör- und Prüfungshorizont” hinauszuschauen, um den geeignetsten Partner zu finden.! Wichtig für uns weiterhin: bei uns werden alle Hündinnen sportlich geführt.
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Wenn man dann die Liste der Rüden im DMC vor sich hat und etwas siebt, bleibt nicht unbedingt mehr so viel Auswahl!
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Aufzucht:
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Die Aufzucht ist für uns genauso wichtig wie die o. g. Zuchtvorstellungen.
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ZEIT ist hierbei die wichtigste Investition, ein “nebenbei” gibt es nicht. Nur so lernen unsere Welpen vielseitig aber nicht übertrieben dieWelt kennen. Sie werden vordergründig, vor allem was Nasenveranlagung, Akustik und Optik betrifft, geprägt. Sie müssen früh lernen auch mal alleine klar zu kommen und selbständig “ihrem Alter” angemessene Probleme zu lösen bzw. sich durchzukämpfen..Weiterhin haben die Welpen ihr “eigenes Reich” was sie sich selbst nach “eigenen Wünschen” einrichten können bzw. wo kaputte Pflanzen o. ä. keine Rolle spielen.
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Wir legen sehr viel Wert auf Kontakte nach der Welpenabgabe bzw. im weiteren Leben, wir wollen nicht nur auf dem Papier sehen ob unsere (Auf-)Zucht und Abgabe ein Erfolg war.
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Abschließend:
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Grundsätzlich mögen wir unsere Hunde sehr und es ist unsere Aufgabe unsere Welpen in verantwortungsbewußte Hände zu geben. Nichts ist schlimmer, wenn ein Hund aus sinnlosen Gründen mehrfach den Besitzer wechseln muss. Bevorzugt erhalten Interessenten mit sportlichen Ambitionen (auch “Anfänger”) einen Welpen, wenn sie uns als geeignet oder auch symphatisch erscheinen, auch wenn man das nie 100%ig voraussagen kann. Weiterhin behalten wir uns ein Vorkaufsrecht für die von uns verkauften Hunde vor. Spitzenhunde kann es in jedem Wurf geben, jedoch niemals ohne den richtigen Ausbilder. Was für den Einen ein Spitzenhund, gibt ein anderer unter Umständen sofort nach einer Woche ab. Die Qualität der Hunde muss deswegen nicht besonderes gut oder schlecht sein. Es ist unsere wichtigste Aufgabe die Welpen “richtig” zu verteilen, sonst war alles o. G. umsonst.
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Welpenkäufer können davon ausgehen, dass sie von uns einen gut veranlagten Welpen mit vernünftiger Aufzucht bekommt, wichtig ist am Ende aber nur, dass er den für sich “Richtigen” bekommt, dann sieht man mit Sicherheit über evl. “Mängel” seines Hundes hinweg bzw. “verschwinden” diese ganz von alleine....
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NEXT generation called
“MARC”
*11.03.2004, 50 cm, 3085 g
Danke an alle Freunde & Bekannten die mich in jeglicher Hinsicht unterstützen / unterstützt haben und werden...
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